Solides erstes Halbjahr von Siemens in der Schweiz

Gerd Scheller ist Country CEO Siemens Schweiz. Foto: zvg
Gerd Scheller ist Country CEO Siemens Schweiz. Foto: zvg

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 2026 (01.10.2025 bis 31.03.2026) beläuft sich der Umsatzerlös der Siemens-Gesellschaften in der Schweiz auf CHF 1,471 Mrd. und damit auf einem ähnlichen Niveau wie letztes Jahr (CHF 1,499 Mrd.). Die in Zug beheimatete globale Geschäftseinheit Siemens Smart Infrastructure setzt ihren Erfolgskurs fort und verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz von € 11,462 Mrd. Als einer der grössten Technologiearbeitgeber im Land beschäftigt Siemens aktuell 5901 Mitarbeitende in der Schweiz.

Die Nachfrage nach zukunftsweisenden Technologien von Siemens war auch im vergangenen Halbjahr hoch. KI ist klarer Wachstumstreiber für das Hardware-, Software- und Servicegeschäft von Siemens. Die anhaltende Relevanz der Lösungen für die Digitalisierung und Elektrifizierung war bei Siemens in der Schweiz ungebrochen. «Unsere innovativen Lösungen in den Bereichen Digitalisierung und Elektrifizierung sowie Mobilität waren in den vergangenen sechs Monaten bei Kunden aus verschiedenen Branchen in der Schweiz äusserst gefragt. Dies unterstreicht unser Engagement, die digitale und nachhaltige Transformation des Landes voranzutreiben», so Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz. «Besonders freute mich der Zuschlag der SBB an Siemens für die Lieferung der neuen Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz.»

Im ersten Halbjahr konnte Siemens in der Schweiz eine Vielzahl an zukunftsweisenden Projekten präsentieren. Im November 2025 hat die SBB bekannt gegeben, dass sie den Zuschlag für die Lieferung von 116 Doppelstockzügen an Siemens vergibt. Die Züge werden ab 2031 im Zürcher S-Bahn-Netz sowie in der Westschweiz eingesetzt und bieten den Fahrgästen höheren Komfort und mehr Kapazität. Der Vertrag beinhaltet zudem eine Option auf die Lieferung von 84 zusätzlichen Doppelstockzügen.

Im Bereich der Energieversorgung hat Siemens mit seiner fortschrittlichen Elektrifizierungs-Technologie einen wichtigen Meilenstein erreicht: Erstmals wird eine umfassende Transparenz im Niederspannungsnetz für das Energieversorgungsunternehmen IBC Energie Wasser Chur (IBC) geschaffen. Dank dieser Lösung profitieren rund 40’000 Personen im Grossraum Chur von einer sichereren und zukunftsfähigen Stromversorgung. Die IoT-Suite Electrification X ist dabei das Herzstück: Sie ermöglicht kontinuierlichen Zugriff auf Netzdaten, detaillierte Analysen anhand von Leistungskennzahlen und automatisierte Alarmmeldungen. So können Netzbetreiber die Netzstabilität optimieren und proaktiv auf die Herausforderungen der Energiewende reagieren.

Das Portfolio der Sinteso Nova Brandmelder überführt den klassichen Brandschutz in eine proaktive, intelligente und vernetzte Sicherheitslösung. Foto: Siemens AG
Das Portfolio der Sinteso Nova Brandmelder überführt den klassichen Brandschutz in eine proaktive, intelligente und vernetzte Sicherheitslösung. Foto: Siemens AG

Im März 2026 stellte Siemens die nächste Generation von Brandmeldern vor: Das Portfolio Sinteso Nova, welches im schweizerischen Zug entwickelt wurde und produziert wird, revolutioniert den klassischen Brandschutz. Dank fortschrittlicher Detektionstechnologie und Cloud-Konnektivität ermöglichen diese IoT-vernetzten Systeme 24/7-Selbst-Checks, Echtzeitüberwachung und vorausschauende Wartung. Das Ergebnis: erhöhte Betriebssicherheit und verbesserte Effizienz für Service- und Wartungsteams.

Auch die in Zug beheimatete globale Geschäftseinheit Siemens Smart Infrastructure, die weltweit rund 80’000 Mitarbeitende beschäftigt, legte in einem dynamischen Umfeld wiederum weiter zu. «Wir konnten das Volumenwachstum auf vergleichbarer Basis in allen Geschäften fortsetzen» sagt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Siemens Smart Infrastructure. Der Gewinn ist über 22 Quartale stetig gewachsen, unter anderem getrieben von der anhaltenden starken globalen Nachfrage nach Rechenzentren und Elektrifizierung. «Smart Infrastructure hat exzellente Ergebnisse geliefert und das trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds weltweit», so Rebellius.

In der Schweiz verfügt Siemens über eine starke Marktstellung in der Gebäudetechnik und Energieverteilung (Smart Infrastructure) sowie in der Industrie- und Antriebstechnik (Digital Industries und Siemens Industry Software). Eine führende Position hält das Unternehmen auch in der Bahntechnik (Siemens Mobility).

 

Siemens AG

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI – einschliesslich generativer KI – auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet.

 

Im Geschäftsjahr 2025, das am 30.09.2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von € 78,9 Mrd. und einen Gewinn nach Steuern von € 10,4 Mrd. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318’000 Menschen.    www.siemens.com