7. September 2026
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    Gebäudesteuerung – Nachrüstung ohne Verkabelung

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    Im Rahmen des Green Living-Projekts von Kohlerstraumann, nachhaltige Einfamilienhäuser in Riehen, wurden intelligente Schalter von Dingz integriert. Foto: zvg
    Im Rahmen des Green Living-Projekts von Kohlerstraumann, nachhaltige Einfamilienhäuser in Riehen, wurden intelligente Schalter von Dingz integriert. Foto: zvg

    Der Schweizer Gebäudepark steht unter Modernisierungsdruck: Neubauten müssen
    energieeffizient und intelligent geplant, bestehende Gebäude wirtschaftlich modernisiert werden. Mit Dingz bietet die Iolo AG eine in der Schweiz entwickelte und patentierte Gebäudesteuerung für Neu- und Bestandsbauten, die sich ohne neue Verkabelung einfach integrieren und nachrüsten lässt. Schweizweit sind bereits über 20’000 Dingz-Schalter installiert.

    Die Anforderungen an Gebäude verändern sich grundlegend. Energieeffizienz und Komfort
    hängen zunehmend davon ab, wie intelligent Gebäudetechnik, Nutzung und erneuerbare
    Energie im Betrieb zusammenspielen. Gebäudeautomation wird damit zu einem wichigen
    Baustein für zukunftsfähige Neu- und Bestandsbauten. Gerade im Gebäudebestand ist das
    eine anspruchsvolle Aufgabe: Bestehende Installationen sollen möglichst weiterverwendet,
    Eingriffe in die Bausubstanz begrenzt und unterschiedliche technische Systeme sinnvoll
    miteinander verbunden werden.

    Schweizer Innovation für die Modernisierung
    «Die energergetische Transformation des Gebäudeparks wird nicht allein mit Neubauten
    gelingen. Entscheidend ist, dass wir auch bestehende Gebäude wirtschaftlich und
    bedarfsgerecht modernisieren können», bringt es Thomas Fonk, CEO der Iolo AG, auf den
    Punkt. Genau hier setzt die Iolo AG mit Dingz an: Die patentierte Technologie verbindet die
    einfache Installation eines klassischen Schalters mit den Möglichkeiten einer offenen
    Gebäudeautomation. Bestehende Verkabelungen können in vielen Fällen weiter genutzt,
    neue Funktionen flexibel ergänzt und Gebäude Schritt für Schritt intelligenter gemacht
    werden.

    Die Schweizer Lösung eignet sich für Neubauten ebenso wie für Sanierungen, Umbauten und
    Transformationsprojekte. Während sich ein Smart Home im Neubau von Beginn an planen
    lässt, ermöglicht Dingz auch die schrittweise Modernisierung bestehender Wohn-, Büro- und
    Gewerbebauten – ohne dass dafür zwingend eine zusätzliche Busverkabelung oder ein
    vollständig neues System nötig ist.

    Der Schalter wird zum intelligenten Knotenpunkt
    Dingz verbindet die vertraute Bedienung eines klassischen Licht- oder Storenschalters mit
    den Möglichkeiten moderner Gebäudeautomation. Licht, Storen, Raumtemperatur, Sensorik
    und individuelle Szenen lassen sich über ein kompaktes System steuern und flexibel
    anpassen.

    Die Schalter sind für gängige Schweizer Elektroinstallationen ausgelegt und können in vielen
    Fällen bestehende Schalter ersetzen. Damit lässt sich die Gebäudesteuerung bei einer
    Sanierung schrittweise erweitern oder bei veränderten Nutzungen neu konfigurieren – ohne
    umfassende Eingriffe in die bestehende Infrastruktur.

    Offen für bestehende Systeme und künftige Anforderungen
    Ein zentraler Vorteil von Dingz ist die Offenheit des Systems. Über offene Schnittstellen kann
    die Lösung mit bereits installierten Geräten, Sensoren und weiteren Gebäudesystemen
    kombiniert werden. Eigentümerschaften bleiben damit flexibel und nicht an eine einzelne,
    geschlossene Plattform gebunden.

    Für viele typische Anwendungen sind keine zusätzlichen Server oder Gateways erforderlich.
    Zentrale Grundfunktionen bleiben lokal verfügbar – auch bei einer unterbrochenen
    Funkverbindung. Das reduziert die technische Komplexität, reduziert zusätzliche Infrastruktur
    und schafft Planungssicherheit für Eigentümerschaften, Architekturbüros,
    Elektroinstallateure und Immobilienentwickler.

    Energieeffizienz, Komfort und Schutz zusammen gedacht
    Mit einer bedarfsgerechten Steuerung lassen sich Energieverbrauch, Raumklima und
    Beschattung besser auf die tatsächliche Nutzung eines Gebäudes abstimmen. Präsenz- und
    tageslichtabhängige Beleuchtung, automatische Storen sowie eine intelligente Regelung der
    Raumtemperatur helfen, unnötige Verbräuche zu vermeiden und den thermischen Komfort
    zu verbessern.

    Automatisierte Beschattung kann den sommerlichen Wärmeeintrag reduzieren. Funktionen
    wie Anwesenheitssimulatonen, zentrale «Alles-aus»-Szenen oder wetterabhängige
    Storensteuerungen erhöhen zudem Komfort und Schutz von Gebäude und Infrastruktur.
    Damit verbindet Dingz mehrere Anforderungen, die bei Sanierungen heute zunehmend
    verlangt werden: Energieeffizienz, PV-Eigenverbrauch, Sicherheit und einfache
    Bedienbarkeit.

    In Neu- und Bestandsbauten im Einsatz
    Seit der Markteinführung im Mai 2020 wurden schweizweit über 20’000 Dingz-Schalter
    installiert. Zu den Referenzprojekten gehören unter anderem der St. Jakob-Park in Basel, der
    Ilgenhof Innauen in St. Gallen, Les Jardins de la Scierie in Courroux, die Peanut Medieval
    Lodge in St-Ursanne, Green Living in Riehen, das Schloss Courgevaux in Murten sowie das
    Airbnb Anzere. Sie zeigen die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten in Einfamilien- und
    Mehrfamilienhäusern ebenso wie in Büro-, Gewerbe- und Spezialbauten.

    Iolo AG

    Die Iolo AG wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Murten (FR). Weitere
    Standorte befinden sich in Basel und Zürich. Das Schweizer Unternehmen beschäftigt rund
    zehn Mitarbeitende und entwickelt intelligente, einfach bedienbare Gebäudeautomation für
    Wohn- und Gewerbebauten. Mit Dingz verfolgt Iolo das Ziel, Smart-Home- und Smart-
    Building-Funktionen in Neu- und Bestandsbauten einfach, offen und wirtschaftlich zugänglich
    zu machen.  www.dingz.ch